Galina Schaan Selektion gewinnt
In einem auf mittlerem 1. Liga-Niveau stehenden Spiel gewannen die leider nur zu Beginn stark aufspielenden Schaaner gegen eine junge Badener Mannschaft mit 3:1.
Gleich zu Beginn des Satzes gaben die Einheimischen den Tarif für dieses Spiel bekannt. Mit guten Annahmen und damit einem fehlerfreien Angriffsspiel setzten die Schaaner die junge Truppe aus Baden von Anfang an unter Druck. Nach dem 6:2 zogen die Schaaner mit einer perfekten Block- und Abwehrleistung auf 14:2 unwiderstehlich davon.
Der Punkt zum brutalen 15:3-Satzgewinn war dann nur noch Formsache.
Im zweiten Satz begannen die Galinesen mit dem gleichen Elan, wie sie den ersten Satz beendet hatten. Die Gäste aus Baden hatten nicht den Hauch einer Chance. Beim Stand von 6:1, fand bei den Schaanern ein geplanter Wechsel statt, der dann auch auf den weiteren Spielverlauf kaum Einfluss nahm. Locker bauten die Einheimischen die Führung auf 11:3 aus und keiner in der Halle glaubte noch an ein Aufbäumen der Gäste. Doch plötzlich schlichen sich Ungenauigkeiten und Fehler in das Spiel der Galinesen ein. Die vorher noch ratlosen Badener kamen nun langsam, aber sicher immer besser ins Spiel. Beim Stande von 14:6 für die Schaaner schien das kurze Aufbäumen jedoch beendet. Doch Galina war jetzt ziemlich von der Rolle und man musste die Gäste bis auf 14:11 herankommen lassen, ehe man den zweiten Satz im trockenen hatte.
Obwohl Galina bis auf eine Position gleich begann wie im ersten Satz, gelang den Schaanern nun nichts mehr. Im gleichen Masse, wie die Schaaner nachliessen, wurden die Gäste immer frecher und besser. Über 3:3, 6:8 und 7:9 konnten die Gastgeber wenigstens resultatmässig mithalten, was aber eigentlich nur durch den Umstand zu erklären war, dass die Badener viele Services direkt verschlugen und so ihre Chancen zu punkten vergaben. Diese Serviceschwäche hielt für die Galinesen leider nicht an und so zogen die Gäste durch gutgestellte Blocks und erfolgreiche Feldverteidigung auf 8:13 davon und beendeten diesen Satz klar mit 9:15 zu ihren Gunsten.
Der vierte Satz musste für die nun desolat spielenden Schaaner unbedingt die Entscheidung bringen, denn in einem Tie-Break-Satz spielt das Glück eine zu grosse Rolle. Trotz vieler Eigenfehler und manchmal fast peinlicher «Abwehrreaktionen» gelang es den Galinesen resultatmässig in Tuchfühlung zu bleiben. Von 0:2, 3:4 und bis zum bedrohlichen 6:9 waren die Einheimischen kaum in der Lage, zu agieren und wieder ins Spiel zu kommen. Erst beim 10:10-Gleichstand bekamen die Schaaner langsam, aber sicher Oberwasser und so etwas wie «Spielrhythmus». Obwohl noch einmal ein Dämpfer von 10:12 bevorstand, liess man sich nicht mehr beirren und beendete ein vermeintlich leichtes Spiel im vierten Satz doch noch mit 15:12.