Galina Schaan «Revival» gewinnt souverän mit 3:0
Gegen einen harmlosen 1. Liga Tabellenführer aus Moutier hatten die verstärkten «Revivals» lediglich im ersten Satz Probleme aus den «Startblöcken» zu kommen. Der Sieg war jedoch in keiner Phase des Spiels in Frage gestellt.
Nach den «harten» 4. Liga Meisterschaftsspielen sah man sich nun seit langem wieder einer «guten» Mannschaft gegenüber, was zu vielen Missverständnissen innerhalb der «Revivals» führte. Besorgnis zeigte man indes kaum so schien es und das anfängliche «Gastgeschenk» mit 1:8 hellte die Mienen in den Reihen der Westschweizer nach einem «klar verlorenen» Ein-Smashen wieder etwas auf. Sie mussten ihre Hoffnungen jedoch schnellhaft begraben, da sich die Galinesen, allen voran die eingewechselten Augusto und Öhry, endlich ihrer Stärken besannen. Erst beim Stand von 9:8 für die Schaaner gab es wieder etwas Gegenwehr bis zum 10:10. Dann machten die Gastgeber allerdings kurzen Prozess und beendeten den Satz mit 15:10.
Bévillard-Malleray 92 ohne Chance
Wie man den ersten Satz beendete, so spielten sich die Galinesen in einen wahren Spielrausch. Bévillard wusste gegen den perfekten Block und die schnellen Kombinationen im Angriff nichts auszurichten und so stand es schnell 7:0 für Galina. Doch vor lauter Rausch und Euphorie wurde man plötzlich unkonzentriert und verschoss hintereinander drei sogenannte Penalties (Angriff mit Einerblock).
Nach dem Zurückwechseln des Revival-Stammpasseurs Buner konzentrierte man sich wieder und beendete mit starken Blocks bzw. schwachen Angriffen der Westschweizer (je nachdem, wie man es betrachtet) den Satz klar zum 15:6.
Die Westschweizer waren nach diesem Satz K.O. Galina konnte es sich somit im dritten Satz erlauben, sie mitspielen zu lassen, jedoch beim Stand von 11:11 war seitens der Schaaner genug der «Höflichkeiten» und man machte dem grausamen Spiel ein Ende. Mit 15:11 beendeten die «Revivals» den Satz und freuten sich über den klaren 3:0-Erfolg. (Anmerkung des Schreibers: diesen Absatz sollte man nicht zu ernst nehmen.)
Dass die Westschweizer zum Schluss noch Protest einlegten, tat der Freude jedoch keinen Abbruch und man darf gespannt sein, welchen Gegner die wohl beste 4. Liga Mannschaft der Schweiz nächstes Jahr im 1/16-Final im Resch empfangen darf.